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30 Jahre Bundesverband WindEnergie

Am 12. Oktober 2026 wird der BWE 30 Jahre alt.
Auf dieser Jubiläumsseite blicken wir auf die erfolgreiche 30-jährige Geschichte des Verbands zurück.

Zwei Verbände schließen sich zusammen

Am 12. Oktober 1996 entsteht der BWE aus der Fusion des Interessenverbands Windenergie Binnenland e. V. (IWB) mit der Deutschen Gesellschaft für Windenergie e. V. (DGW). Der BWE startet in seinem Gründungsjahr mit 3.300 Mitgliedern.


1997-1999

Ende der 1990er-Jahre ist die Energiepolitik und die Entwicklung der erneuerbaren Energien in Deutschland von vielen Umbrüchen geprägt. Der BWE beteiligt sich an Protesten wie der Aktion „Rückenwind“ in Bonn, welche sich gegen geplante Kürzungen richten. Gleichzeitig schaffen politische und rechtliche Neuerungen, etwa im Baurecht und mit dem neuen Energiewirtschaftsgesetz, wichtige Rahmenbedingungen. 1999 hat der BWE bereits über 5.000 Mitglieder.

neue energie

Die erste Ausgabe des Verbandsmagazins neue energie erscheint 1990 und ist damit sogar älter als der Verband selbst. Heute ist es einer der reichweitenstärksten Titel im Bereich erneuerbare Energien und Klimaschutz. Fast monatlich liefert neue energie hochwertige Einblicke in die aktuellen Themen der Branche. 1998 erscheint im BWE erstmals die englische Schwesterausgabe new energy, die 2020 wieder eingestellt wurde. Das Magazin ist heute online auf www.neueenergie.net verfügbar.

2000-2005

Mit dem Inkrafttreten des EEG und dem Beschluss zum Atomausstieg zu Beginn der 2000er Jahre erlebt die Branche einen Aufschwung. Der BWE veröffentlicht seine Webseite, die 2003 bereits 330.000 Zugriffe verzeichnet und 2005 erneuert wird. Der Verband engagiert sich unter anderem in Form einer Kampagne rund ums EEG. Später folgt eine Informationskampagne unter dem Motto „Deutschland hat unendlich viel Energie”. Am 5. November 2003 beteiligt sich der BWE mit 10.000 Teilnehmenden am Aktionstag „Erneuerbare Energien – Deutschland ist erneuerbar”.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz ist ein maßgeblicher Teil der Erfolgsgeschichte der deutschen erneuerbaren Energien. Ab dem Jahr 2000 sorgt es für verlässliche Rahmenbedingungen und gibt den erneuerbaren Energien entscheidenden Auftrieb. Der BWE begleitet diesen Prozess bis heute maßgeblich als Interessenvertretung der Windbranche. Schon zu Beginn des Gesetzes bringt er sich in politische und fachliche Diskussionen zum Ausbau der Windenergie ein. Im Rahmen seiner EEG-Kampagne startet der BWE unter anderem die Webseite EEG-Aktuell.de.

Zeitstrahl zum EEG

Inkrafttreten des EEG

Der BWE begleitet das Gesetzt mit Novellen, erfahrungsberichten und einer Kampagne für ein Ausschreibungsmodell.

2000

Erste EEG Novelle

Der BWE erstellt Positionspapiere und legt Vorschläge zum EEG dar.

2004

EEG 2009

Der BWE beschäftigt sich weiter aktiv mit dem gesetzt unter anderem in form von Positionspapieren.

2009

EEG 2012

Der BWE legt neben anderen eine Stellungnahme zum Vorschlag einer Stormpreisbremse zum Einfrieren der EEG-Umlage von Altmeier vor.

2012

EEG 2014

Der Verband veröffentlicht weitere Stellungnahmen und Protestaktionen in welchen der BWE änderungen kritisierte.

2014

EEG 2017

Das EEG Änderte das Ausschreibungsverfahen welches der BWE deutlich kritisierte, nachdem die politische Entscheidung gefallen war, beteiligte sich der Verband an den Diskussionen konstruktiv.

2017

EEG 2021

Der BWE begleitete das EEG 2021 unter anderem mit der Kampagne #EEGErneuern.

2021

EEG 2023

Der Verband veröffentlicht eine vielzahl an Papieren, um zu über das EEG 2023 zu informieren sowie es mitzugestallten.

2023

EEG 2027

Schon jetzt hat der BWE eine Positionspapier zu dem EEG 2027 veröffentlicht.

2027

2006-2010

2011-2015

Der BWE konzentriert sich von 2010 bis 2015 auf die politische Interessenvertretung, insbesondere im Kontext der EEG-Novellen, des Netzausbaus sowie zentraler energiepolitischer Entwicklungen wie Fukushima und dem Atomausstieg. Der Verband begleitet diese durch zahlreiche Stellungnahmen, Kampagnen und Veranstaltungen. Gleichzeitig stärkt der BWE seine internen Strukturen durch neue Gremien und organisatorische Anpassungen und erreicht im April 2011 rund 20.000 Mitglieder. 

Im Dezember 2011 zieht die BWE-Geschäftsstelle nach Berlin in die Neustädtische Kirchstraße um. Danach wird Henning Dettmer neuer Geschäftsführer des BWE, was zugleich mit internen Strukturänderungen einhergeht. Im folgendem Jahr übernimmt Sylvia Pilarsky-Grosch das Amt der Präsidentin des BWE und führt den Verband, bevor Hermann Albers die Präsidentschaft erneut übernimmt.


Aktion: Wir tragen die Energiewende

Im Rahmen einer Protestaktion inszeniert der BWE am 13. Oktober 2013 in Berlin eine öffentlichkeitswirksame Aktion: Ein 44 Meter langes Rotorblatt mit der Aufschrift „Schluss mit der EEG-Umlüge” wird per Schwertransport ins Regierungsviertel gebracht und zwischen Kanzleramt und Bundestag aufgestellt, um gezielt Aufmerksamkeit für die laufende EEG-Debatte zu erzeugen.

20 Jahre BWE

Am 12. Oktober 2016 wird der BWE 20 Jahre alt.
Zu diesem Anlass veranstaltet der BWE am 31. Mai 2017 eine 20-Jahre-Feier in der Kalkscheune in Berlin. Bei einem Bühnenprogramm und einem Buffet wachsen der Verband, seine Mitglieder und die Angestellten weiter zusammen.

2016-2020

Zwischen 2016 und 2020 begleitet der BWE den tiefgreifenden Wandel der Branche als zentrale treibende Kraft.
Dies ist unter anderem Wolfram Axthem und Carlo Reeker zu verdanken, die am 10. Februar 2017 offiziell die Geschäftsführung des BWE übernehmen. Ausgehend vom Wendepunkt der EEG-Reform 2016, welche der Verband vor Beschließung aktiv kritisierte, bringt er seine Expertise aktiv in die politische und regulatorische Neugestaltung ein und gestaltet den Übergang zum Ausschreibungssystem maßgeblich mit. In den Folgejahren setzt sich der Verband konsequent für Investitionssicherheit und faire Wettbewerbsbedingungen ein, während er zugleich auf zunehmende strukturelle Probleme wie verzögerte Genehmigungen reagiert und deren Verbesserung politisch vorantreibt. Besonders in den Krisenzeiten um 2019 positioniert er sich als starke Stimme der Branche, macht Hemmnisse sichtbar und fordert entschlossen Lösungen. Bis 2020 trägt seine intensive Arbeit dazu bei, die Rahmenbedingungen zu stabilisieren und die Grundlage für einen langfristig gesicherten Ausbau der Windenergie zu stärken.

2019 wird für die durch BWE-Präsident Hermann Albers vorangetriebene Zusammenarbeit der Erneuerbaren Verbände entscheidend. BWE-Geschäftsfühhrer Wolfram Axthelm wird Teil der neuen Doppelspitze im BEE. Er verantwortet u.a. das Projekt eines Gemeinsamen Hauses der Erneuerbaren Verbände. Im Zuge des Ausbruchs der Corona-Pandemie im Jahr 2020 verlagerte der BWE seine Arbeit vollständig ins Homeoffice. Dort führte er seine Tätigkeit engagiert fort, bevor Ende 2020 AEE, BDW BEE, BSM, BSW, BWE, FEE, FvB/HBB geneinsam auf den EUREF-Campus in Berlin-Schöneberg einziehen.


2021-2025

Nach der EEG-Reform 2021 bringt der BWE seine Expertise weiterhin kontinuierlich in die energiepolitische Ausgestaltung ein. Er begleitet aktiv die Anhebung der Ausbauziele und die Neupriorisierung der Windenergie infolge der Energiekrise 2022. Dabei wirkt der Verband maßgeblich an der Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen für den beschleunigten Ausbau mit. Im Jahr 2023 übernimmt Bärbel Heidebroek die Präsidentschaft und setzt zusätzliche Impulse für die strategische Ausrichtung des Verbandes.

Auch 2024 und 2025 gestaltet der BWE die Weiterentwicklung der Windenergie aktiv mit, insbesondere durch die Begleitung regulatorischer Verbesserungen und europäischer Impulse zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren. Gleichzeitig stärkt der Verband die gesellschaftliche Verankerung der Windenergie: 2024 startet die Kampagne „Wind beflügelt“, die lokale Erfolgsgeschichten sichtbar macht und so die Akzeptanz für den weiteren Ausbau fördert.


Moderne Medienarbeit

Die neuesten kommunikativen Erfolgsformate des BWE finden seit der Corona-Pandemie vor allem im digitalen Raum statt.
Das 2019 gestartet PolicyBriefing mit Wolfram Axthelm ist als reichweitenstärkstes Format in der Energiebranche etabliert. Damit informiert der Verband seit Jahren über den aktuellen Stand der Gesetzgebung und erreicht monatlich Tausende Teilnehmende. Seit März 2025 erscheint alle zwei Wochen der Branchen-Podcasts „WindTalks”. In diesem sprechen die Verbandspräsidentin Bärbel Heidebroek und Nicolas Bilo über brandaktuellen Branchenthemen. Auch die Social-Media-Präsenz des Verbandes entwickelt sich stetig weiter und wird als erfolgreiches Sprachrohr genutzt, um auf seine Arbeit aufmerksam zu machen. Der BWE ist sowohl inhaltlich als auch kommunikativ fortschrittlich und zeitgemäß.

2021-2025

Nach der EEG-Reform 2021 bringt der BWE seine Expertise weiterhin kontinuierlich in die energiepolitische Ausgestaltung ein. Er begleitet aktiv die Anhebung der Ausbauziele und die Neupriorisierung der Windenergie infolge der Energiekrise 2022. Dabei wirkt der Verband maßgeblich an der Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen für den beschleunigten Ausbau mit. Im Jahr 2023 übernimmt Bärbel Heidebroek die Präsidentschaft und setzt zusätzliche Impulse für die strategische Ausrichtung des Verbandes.

Auch 2024 und 2025 gestaltet der BWE die Weiterentwicklung der Windenergie aktiv mit, insbesondere durch die Begleitung regulatorischer Verbesserungen und europäischer Impulse zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren. Gleichzeitig stärkt der Verband die gesellschaftliche Verankerung der Windenergie: 2024 startet die Kampagne „Wind beflügelt“, die lokale Erfolgsgeschichten sichtbar macht und so die Akzeptanz für den weiteren Ausbau fördert.